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Das Rollenspiel

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151 Re: Das Rollenspiel am Do Apr 30, 2009 8:52 pm

Jona ist erleichtert, als sein Vater die Verbrennungen seiner Füße heilt. Es ist eine Wohltat, dass der Schmerz augenblicklich abebbt und er atmet auf. „Danke, Vater“, sagt er zufrieden und zieht wieder Socken und Schuhe an.

Jona freut sich sehr über das Lob seines Vaters. Als er ihm allerdings ans Herz legt, er solle sich Leo warm halten und sie womöglich sogar auf die Seite der Unterwelt ziehen, verzieht er leicht das Gesicht. Die Vorstellung, sich die ganze Zeit mit einer verliebten Jugendlichen herumschlagen zu müssen, ist ihm mehr als unangenehm. Dennoch muss er sich eingestehen, dass sein Vater recht hat. Leo wird Jona nichts Schlechtes zutrauen und ihre Gefühle werden kaum zulassen, dass sie ihm gefährlich wird. Aber muss er deshalb wirklich ihre ständigen Berührungen ertragen? Jona seufzt ergeben. „Wenn es uns nutzt, muss ich das Spielchen wohl oder übel mitspielen. Solange du nicht von mir verlangst, dass ich ihr die Unschuld raube.“

Jona runzelt die Stirn, als Lux ihm gehässig zuzischt, er solle sich in einem Fitnessstudio anmelden, da Leo in der Lage war, ihn einfach in die Scheune zu ziehen. Spöttisch zischt er nur zurück: „Ich bitte um Verzeihung, dass ich nach jahrelangem Zustand des Eingefrorenseins nicht ganz so beweglich bin, wie ich es davor war.“

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152 Re: Das Rollenspiel am Do Apr 30, 2009 9:11 pm

Matreus hat die ganze Zeit auf dem Monitor zugesehen, was in der Oberwelt vor sich ging. Als er sieht, mit welchem Stolz Zanrelot jede einzelne Bewegung von Jona beobachtet, fühlt er einen schmerzhaften Stich in seinem Herzen. Er weiß, dass es ihm nicht zusteht, eifersüchtig zu sein, aber doch schmerzt es ihn zutiefst, wie selbstverständlich Jona die Anerkennung zuteil wird, um die er so hart kämpfen muss und die er dennoch so gut wie nie bekommt.

Als Jona schließlich mit verbrannten Füßen in der Zentrale auftaucht, kümmert sich Zanrelot sofort darum, die Verletzungen zu heilen. Abermals empfindet Matreus einen schmerzhaften Stich. Als er selbst damals als Schildkröte über den Boden der Scheune krabbelte und kurz darauf mit verbrannten Händen vor Zanrelot kauerte, hat er nichts getan, um seine Schmerzen zu lindern. Im Gegenteil, er hatte, wie so oft, nur Spott und Hohn für ihn übrig.

Zu Matreus’ negativen Gedanken passt es, dass Jona für seine Leistungen gelobt wird, er selbst aber dafür gerügt wird, dass er nicht daran dachte, eine Scherbe des magischen Spiegels einzustecken, damit er nicht wieder zusammengesetzt werden kann. „Es tut mir leid, Meister“, murmelt er und lässt zerknirscht den Kopf hängen. Auch wenn Zanrelot inzwischen nicht mehr so unfreundlich zu ihm ist, wie er es früher war, manche Dinge ändern sich wohl nie.

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153 Re: Das Rollenspiel am Mo Mai 04, 2009 12:52 pm


Wenn Lux ehrlich ist, muss sie zugeben, dass Jona recht hat: Niemand kann von ihm erwarten, dass er nach dem Eingefrorensein gleich wieder topfit ist. Sie mag sich gar nicht vorstellen, wie schrecklich dieser Zustand für ihn und Zanrelot gewesen sein muss! Aber ihr geht es momentan ja auch gar nicht um ernst gemeinte Kritik, sondern darum, Jona ein bisschen zu ärgern. "Oh, noch etwas steif?" fragt sie mit einem dämonischen Lachen, "ich dachte immer, Männer wären ganz scharf auf diesen Zustand!"

Doch ihr etwas eigenwilliger Humor wird gleich wieder von bitteren Gedanken verdrängt. Sie kann es Jona einfach nicht so schnell verzeihen, was er seinem Vater all die Jahrhunderte angetan hat. Ohne die Spur eines Lächelns fährt sie daher fort: "Ich hätte nicht gedacht, dass die paar Jahre Eingefrorensein für dich so einen Unterschied machen. Dein Herz war doch schon seit dem 16. Jahrhundert tiefgekühlt! Du warst so eiskalt deinem Vater gegenüber, dagegen muss die Schneekugel dir doch wie eine Sauna vorgekommen sein."

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154 Re: Das Rollenspiel am Do Mai 07, 2009 12:08 pm

Jona sieht Lux mit spöttischem Grinsen an, als sie über das Thema Steifheit witzelt. „Das klingt ja ganz so, als hättest du Interesse daran, mal selbst die Nutznießerin davon zu werden. Nur keine Hemmungen, sprich ruhig über deine geheimen Wünsche.“ Aber sie stichelt noch immer weiter und verurteilt ihn dafür, seinem Vater gegenüber so eiskalt gewesen zu sein, dass die Schneekugel ihm dagegen wie eine Sauna vorkommen müsste. Jona durchbohrt Lux geradezu mit seinem Blick und sagt leise und frostig: „Urteile nicht über Dinge, die passiert sind, als du nicht dabei warst. Ich bin wirklich dankbar, dass du geholfen hast, uns aus dieser Kugel herauszuholen, aber dass du mir Dinge nachträgst, die längst Vergangenheit sind, ist nicht gerecht. Vater hat mir verziehen, und du solltest nicht an seiner Stelle die Rächerin spielen.“

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