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Das Rollenspiel

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101 Re: Das Rollenspiel am Do Jan 15, 2009 4:42 pm

Otti seufzt, als er sieht, wie Leonie sich nur noch lauter heulend ins Sofakissen vergräbt. Bei diesem Lärm kann er sich jedenfalls nicht auf sein Klavierspiel konzentrieren, also muss er versuchen, Leo irgendwie zu trösten. „Hör mal, Leo, das ist ja echt blöd mit deiner Serie. Aber der Strom ist doch bestimmt nicht in ganz Deutschland ausgefallen. Bestimmt zeichnet irgendjemand die Folge auf und stellt sie ins Netz. Dann kannst du sie später doch noch sehen.“

„Tante Hedda!“, ruft Otti erstaunt aus, als sie plötzlich auftaucht und wissen will, warum Leo so heult. Sie fragt Otti, ob Zanrelot ihnen etwas angetan hat und ob Leo verletzt sei. Verwirrt antwortet Otti: „Zanrelot? Wieso? Nee, wir haben Stromausfall und Leo heult, weil sie ihre Lieblingsserie verpasst. Wie kommst du denn auf Zanrelot? Komisch, über den haben wir uns heute auch schon unterhalten, als das Wasser plötzlich grün war, und ich dachte im ersten Moment auch an ihn, aber der sitzt doch sicher in seiner Schneekugel fest.“

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102 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 16, 2009 2:08 pm


Tante Hedda ist erst einmal ganz durcheinander, als Otti sie daran erinnert, dass es längst keinen Zanrelot mehr gibt. Stimmt ja, der war zunächst nach Hamburg abgewandert, wo sie nicht mehr zuständig war, und schließlich waren er und seine Helfer endgültig geschlagen worden. Wobei unter den Helfern, zu ihrem großen Kummer und Unverständnis, auch Jona war. Das hat sie damals alles von ihrer Geisterkollegin aus dem Hamburger Rat der Alten Wächter erfahren. Und sich daraufhin, wie sie meinte, zur ewigen Ruhe gelegt, um endlich durchzuschlafen.

Wie kommt sie also auf Zanrelot, und warum ist sie überhaupt aufgestanden? Sie ist nun wohl doch altersverwirrt, dement, ein Alzheimer-Geist! Ach Gott, ist ihr das unangenehm vor den Kindern!

Doch als sie sich ganz genau konzentriert und genau nachspürt, nimmt sie sie eindeutig immer noch wahr, sehr deutlich sogar und unverwechselbar: zanrelotische Energie! „Ich kann mir das nicht erklären, Kinder“, murmelt sie, „aber es liegt ganz eindeutig zanrelotische Magie in der Luft. Wartet, ich stelle Nachforschungen an und komme dann zurück. Vor Ottis und Leos Augen löst Tante Hedda sich auf. Sie eilt zurück in die Geisterwelt, zum Rat der Alten Wächter, um ihre Hamburger Kollegin Sophie-Elise zu wecken. Vielleicht weiß die etwas.

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103 Re: Das Rollenspiel am So Jan 18, 2009 4:16 am


Tief unter Lübeck, vor seinem Bildschirm, ballt Zanrelot die Fäuste. "Och nö!" stöhnt er enttäuscht, "muss die Alte wieder aufwachen und alles kaputtmachen? Es lief gerade so gut! Die Wächterbrut war so herrlich ahnungslos. Jetzt werden sie uns wieder überall reinpfuschen und unsere schönen Pläne sabotieren, ja, sogar unsere Existenz bedrohen."

Mit seiner typischen, resignierten Schmolllippe (für die Lux ihn knutschen könnte, wenn das ginge) schaut er in die Runde. "Jona", beschließt er, "ich glaube, jetzt bist du bald gefordert. Auch wenn eine alte Tante von der anderen erfährt, dass du die Seiten gewechselt hast, - sie werden es nicht recht glauben können. Weder Hedda, noch die Lübecker Wächter. Du musst versuchen, dich wieder in ihr Vertrauen zu schleichen. Meinst du, du schaffst das?"

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104 Re: Das Rollenspiel am So Jan 18, 2009 11:51 pm

Jona zieht nur kurz die Augenbraue hoch, als Matreus ihn kritisiert. Wenn er wirklich glaubt, dass es keine Wächter mehr gäbe, wenn diese sich nicht vermehren, dann kennt er den Stammbaum schlecht. Da gibt es noch so viele Zweige, aus denen neue Wächter hervorgehen können, dass es auf einen mehr oder weniger garantiert nicht ankommt. Doch da Zanrelot Matreus’ Meinung teilt, schweigt Jona.

In der Oberwelt taucht plötzlich Tante Hedda auf und erzählt den Wächtern, dass sie zanrelotische Energie wahrnimmt. Entsprechen verstimmt reagiert Zanrelot natürlich und er befürchtet, zu Recht, dass die Wächter sich bald wieder in alles reinpfuschen werden. Zanrelot beschließt, dass es an der Zeit für Jona ist, sich wieder in das Vertrauen der Wächter einzuschleichen und fragt Jona, ob er das schafft. Jona lächelt leicht und rückt seine Krawatte zurecht. „Das sollte kein großes Problem darstellen. Ich weiß auch schon, was ich denen erzählen werde.“

Jona färbt sich seine grüne Haarsträhne braun, verschwindet in der Oberwelt und geht zur Villa Sörensen. Ohne Probleme betritt er das Haus und geht zu Otti und Leo, bei Pinkas und Karo mag er jetzt doch nicht reinschneien. Er steht in der Tür, breitet die Arme aus und sagt freudig? „Leonie, Otti, ich bin wieder da!“ Ohne auf eine Reaktion zu warten, berichtet er weiter: „Ich bin ja so froh! Zanrelot hatte mich mit seiner Macht auf seine Seite gezwungen. Ich hätte nie geglaubt, dass ich je wieder aus seinen Fängen herauskommen würde, aber mit der Zeit hat er mir vertraut und mich immer weniger überwacht. Und jetzt war die Gelegenheit günstig und ich habe mich aus dem Staub gemacht. Jetzt kann ich euch wieder helfen, gegen Zanrelot zu kämpfen! Na, was sagt ihr?“

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105 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 12:16 pm



Leonie reißt die Augen auf, als sie sieht, wer da plötzlich vor ihnen steht. In diesem Moment ist alles andere vergessen, der Fakt, dass Zanrelot und auch Jona eigentlich in einer Schneekugel eingefroren sein sollten, und erst recht natürlich die dumme Fernsehserie.

"JONA!!!" schreit Leo, stürmt zu ihm hin und wirft sich in seine ausgebreiteten Arme. Sie heult vor Freude. Ihr wird jetzt erst richtig klar, wie sehr ihn vermisst hat. "Jona", jubelt sie, "du bist wieder da! Endlich!"

Nachdem sie ihn eine Weile ganz fest gedrückt hat, geht sie, ohne ganz loszulassen, ein wenig auf Abstand, um ihn zu betrachten. Jona, ihr lieber Jona, ihr... hübscher Jona. Täuscht sie sich oder hat er sich irgendwie verändert? Sie könnte nicht sagen, was es ist, aber früher ist ihr nie so sehr aufgefallen, wie gut er aussieht. Auf den Gedanken, dass die Veränderung im Laufe der Zeit eher in ihr vorgegangen ist, als an ihm, kommt sie nicht. Für einen über 400jährigen ist nicht viel Zeit vergangen, für ein Kind auf dem Weg zur Frau schon.

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106 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 12:28 pm


Sehr zufrieden beobachtet Zanrelot den Auftritt seines Sohnes im Hause Sörensen. Ganz große Klasse, wie er das macht! Und schon liegt Leonie in seinen Armen. Normalerweise schaut sich Zanrelot keine Knuddelszenen an, doch diesmal lugt er durch die Finger seiner vor die Augen gehaltenen Hand und lacht. "Wenn mich nicht alles täuscht, hat Jona ein Herz im Sturm erobert", sagt er und dann, mit deutlichem Stolz in seiner Stimme: "Tja, mein Junge hat Charme."

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107 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 12:34 pm


Lux steht hinter Zanrelot und schaut mit ihm zusammen Jona zu. Ja, er stellt sich wirklich geschickt an, das muss man ihm lassen. Sie vertraut ihm nach wie vor nicht besonders, aber im Moment erweist er sich als recht nützlich, und vor allem macht er seinem Vater endlich Freude. Lux lächelt über den großen Stolz, der in Zanrelots Stimme mitschwingt. "Charme?" sagt sie, "oh ja. Jona ist ein attraktiver Mann. Die Gene seines Vaters."

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108 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 6:16 pm

Otti starrt Jona mit offenem Mund an. Wo kommt der plötzlich her? Leonie hingegen scheint sich gar nicht zu wundern, sondern fällt Jona gleich um den Hals und heult sogar vor Freude. Und wie sie ihn auf einmal anschaut. So hat sie ihn doch früher nie angesehen. Überhaupt, ist das wirklich Jona? Oder wieder ein Klon oder so?

Ottis Begrüßung fällt daher ein bisschen weniger überschwänglich aus, als die von Leo. „Hi, Jona. Komisch, gerade haben wir erst über dich geredet, und dass du in einer Schneekugel festsitzt, an der Seite deines Vaters. Wie kommt es denn, dass du draußen bist? Und woher sollen wir wissen, dass du wirklich Jona bist? Und auf unserer Seite stehst?“

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109 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 7:22 pm

Jona wird von Leonie fast von den Füßen gerissen, als sie sich in seine Arme wirft. Er lacht: „Nicht so stürmisch, lass mich leben!“ Leo heult sogar vor Freude über das Wiedersehen und Jona lässt sie gewähren, bis sie von selbst etwas Abstand hält. Er lächelt ihr ins Gesicht und merkt, wie sehr sie sich verändert hat. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch die Art, wie sie ihn ansieht. Leo war ja immer die Wächterin, die ihn am meisten mochte, und daran hat sich offensichtlich nichts geändert. Jona lächelt Leo ins Gesicht. „He, du bist ja eine richtige junge Dame geworden!“

Weniger herzlich ist die Begrüßung von Otti, der sich ausgesprochen misstrauisch zeigt und ihm einige sehr direkte Fragen stellt. „Ihr erlaubt doch, dass ich mich setze? Dann erzähle ich euch alles ganz genau.“ Jona nimmt auf der Couch Platz und erklärt: „Wie ihr bestimmt erfahren habt, hat Zanrelot mich auf seine Seite gezogen. Er hatte irgendwann einfach zu viel Macht und meine Kraft reichte nicht, mich länger gegen ihn aufzulehnen. In einem schwachen Moment, als ich beinahe wegen ihm ertrunken wäre, hat er seine Gelegenheit genutzt und mich ihm unterworfen. Ich musste gehorchen.“

Jona lächelt Leo und Otti gewinnend an. „Zanrelot gelang es später sogar, das Tor zur Welt zu öffnen und ich musste natürlich an seiner Seite bleiben. Als wir in dem Tor waren, in dem keine magischen Kräfte wirken, haben die Wächter das Tor vereist und damit auch Zanrelot und mich. Wir steckten daraufhin für eine ziemlich lange Zeit in einer Schneekugel fest. Aber wir wurden befreit und mit der Zeit habe ich meine Kräfte wiedergewonnen. Natürlich habe ich mir nichts anmerken lassen, Zanrelot denkt weiterhin, dass ich auf seiner Seite stehe. Aber jetzt, wo ich endlich wieder aus seiner Kontrolle heraus bin, kann ich euch wieder helfen, Lübeck und die Welt vor ihm zu schützen.“

Jona schaut Leo und Otti bittend an. „Ich weiß, ich kann nichts beweisen. Aber ihr könnt mir vertrauen. Erinnert euch daran, wie oft ich euch schon geholfen habe.“

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110 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 8:08 pm


Leo wird rot, als Jona sie als junge Dame bezeichnet. Sie lächelt verlegen und zieht dabei auf ihre unnachahmliche Art die Nase kraus. "Jona!" haucht sie nur glücklich; eine bessere Erwiderung fällt ihr nicht ein.

Für ihr Empfinden ist Ottis Begrüßung ziemlich herzlos und unhöflich. Nicht einmal einen Stuhl bietet er dem armen Jona an, bevor er ihn mit sehr direkten Fragen bombardiert, und sie selbst hat es leider auch versäumt, aber aus anderen Gründen. Glücklicherweise nimmt Jona von selbst auf dem Sofa Platz. Er nimmt die Fragerei auch nicht übel und antwortet auf alles. Was er erzählt, erscheint Leo sehr einleuchtend. Als er geendet hat, setzt sie sich neben ihn aufs Sofa und schlingt die Arme um ihn. "Armer Jona!" bedauert sie ihn, "was du alles durchgemacht hast! Von deinem eigenen Vater versklavt und dann für lange Zeit zu Eis gefroren, wie schrecklich! Geht es dir denn jetzt auch wieder richtig gut? Und Zanrelot denkt, du wärst auf seiner Seite? Dann bist du ja jetzt ein Doppelagent, ist das nicht sehr gefährlich? Wie mutig du bist, Jona! Pass nur bitte immer gut auf dich auf. Ich..." Ihre Stimme, eben noch überschwänglich, wird sehr leise. "Ich will dich nicht noch einmal verlieren, Jona. Ich habe dich so vermisst."

Wie süß Jona aussieht, als er sie und Otti so bittend anschaut! Da möchte man ihn einfach nur knuddeln. Äh, aber das tut sie ja bereits. "Du musst uns nichts beweisen!" versichert sie, "wir haben nicht vergessen, dass du immer auf unserer Seite warst und wie viel du uns geholfen hast. Ich habe dir immer vertraut, weißt du noch? Auch, als die anderen einmal Böses von dir dachten. Und ich habe recht behalten." Sie wirft Otti einen vorwurfsvollen Blick zu. "Und dass er wirklich Jona ist", sagt sie zu Otti, "das sieht man doch. Das... das spüre ich! Ich kann es dir schlecht erklären, aber ich kann es wirklich spüren." Ihr fällt das Bild ein, das sie einmal für Jona gemalt hat, als sie noch klein war. Niemand außer Jona und ihr weiß davon. Nur der echte Jona kann wissen, was darauf war: eine kleine Raupe mit einem Herzchen über dem Kopf, in dem steht: "Jona". Inzwischen wäre die Raupe wohl ein kleiner Schmetterling...

"Oh, ich kann es sogar beweisen!" ruft Leo aus. Sie steht auf, geht zu Otti und flüstert ihm ins Ohr: "Nun pass auf, ob er wirklich Jona ist! Wenn er gleich 'Raupe' sagt, dann ist er es." "Jona", sagt sie laut und lächelt ihn an, "weißt du noch, was auf dem Bild war, das ich dir geschenkt habe? Das mit dem Herz, mit deinem Namen. Was für ein Tier war darauf?" I love you


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111 Re: Das Rollenspiel am Mo Jan 19, 2009 11:00 pm

Jona zwinkert Leo zu, als sie ganz rot wird und verlegen lächelt. Nach seiner Schilderung bedauert sie ihn und nimmt ihn tröstend in die Arme und bedauert ihn für sein Schicksal. Er soll immer gut auf sich aufpassen, da es gefährlich ist, ein Doppelagent zu sein und sie ihn nicht noch einmal verlieren will. Jona streicht ihr beruhigend über die Haare und lächelt. „Mach dir keine Sorgen, mir geht es wieder sehr gut. Und ich pass schon auf mich auf.“

Im Gegensatz zu Otti vertraut Leonie Jona voll und ganz. Auch hat sie keine Zweifel an seiner Identität. Trotzdem fällt ihr eine Möglichkeit ein, wie Jona es beweisen kann, denn sie erinnert sich an ein Bild, das sie ihm einmal gemalt hat. Als Leo ihn fragt, was für ein Tier auf dem Bild war, antwortet er lächelnd: „Wie könne ich das je vergessen. Eine Raupe.“ Er zwinkert ihr zu und da Leo Otti vorher etwas ins Ohr geflüstert hat, geht er stark davon aus, dass er weiß, dass die Antwort richtig ist. Er sieht Otti lächelnd an und fragt: „Nun, bist du jetzt auch überzeugt, dass ich ich bin?“

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112 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 1:45 am



Leo strahlt. Jona hat den Test bestanden. Das bedeutet mehr, als nur, dass er er selbst ist. Denn daran hat sie nie gezweifelt, der Beweis war nur für Otti. Aber für Leo bedeutet Jonas Antwort, dass er sich noch an ihr Geschenk erinnert. Es hätte ja auch sein können, dass der echte Jona die Zeichnung eines kleines Mädchens für völlig bedeutungslos gehalten und längst vergessen hätte.

Sie geht wieder zu Jona und sagt lächelnd: "Du hast es noch gewusst, lieber Jona!" Und wie süß er das gesagt hat: 'Wie könnte ich das je vergessen'! Und dieses goldige Zwinkern dabei! Jona hat irgendwie besondere Augen. Komisch, früher ist ihr das nie aufgefallen. Früher war Jona einfach nur "nett".

Als Jona Otti fragt, ob er nun auch überzeugt sei, fällt Leonie mit ein: "Otti, nicht wahr, jetzt siehst du auch, dass es unser Jona ist! Schnell, hol Karo und Pinkas! Sag ihnen, Jona ist wieder da! Ich... bleibe so lang bei Jona."

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113 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 9:59 am

Otti ist nach Leos Test auch überzeugt, dass der richtige Jona vor ihm sitzt. Auch sein Bericht über das, was passiert ist, hört sich glaubwürdig an. Was ihm aber trotzdem etwas Sorgen macht, ist die Tatsache, dass Leo ihn geradezu anhimmelt. Selbst wenn Jona erst ungefähr 30 wäre, wie er optisch aussieht, wäre er viel zu alt für sie. Aber Jona ist immerhin schon knapp 500 Jahre alt. Andererseits schwärmen ja Mädchen in Leos Alter öfter mal für den einen und mal für den anderen, ohne dass es gleich ernstere Hintergründe hat.

Mitten in Ottis Überlegungen platzt Leo mit der Aufforderung, dass er Karo und Pinkas holen soll, sie will solange bei Jona bleiben. War ja klar, nur nicht von seiner Seite weichen. Otti steht auf und sagt: „Okay, ich hol sie.“ Er geht zu Pinkas’ Zimmer, klopft kurz an und öffnet gleich darauf die Tür. „Hey, es gibt Neuigkeiten!“, ruft er aus und hält mitten in Wort und Bewegung inne, als er Karo und Pinkas in einer ziemlich innigen Umarmung vorfindet. „Ups, sorry“, murmelt er und zieht sich rasch wieder zurück, um von draußen seine Neuigkeiten loszuwerden. „Kommt doch bitte mal ins Wohnzimmer, wenn ihr … ähm … fertig seid. Jona ist wieder da.“ Otti schaut zu, dass er Land gewinnt, bevor aus Pinkas’ Zimmer noch etwas hinter ihm herfliegt.

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114 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 10:07 am

Pinkas vergeht die Zeit auch ohne Computer wie im Flug, denn Karo hat gar nichts dagegen, sich ein paar Küsse und sogar noch mehr stehlen zu lassen. Vielleicht sollte es öfter mal einen Stromausfall geben. Oder man sollte öfter mal den Computer einfach auslassen.

Pinkas hört es irgendwann an der Tür klopfen, aber noch bevor er rufen kann, dass derjenige, der davor steht, gefälligst draußen bleiben soll, öffnet sie sich auch schon und Otti verkündet, es gäbe Neuigkeiten. Dann fällt sogar diesem Blitzmerker auf, dass er stört, und verzieht sich wieder, nur um von draußen reinzurufen, dass Jona zurückgekehrt ist.

Pinkas’ erste Reaktion ist weniger ein Interesse an Jona, sondern er keift seinen Bruder an: „Verdammt nochmal, kannst du nicht warten, bis jemand ‚herein’ ruft? Wenn du das nächste Mal mit Larissa allein in deinem Zimmer bist, platze ich auch einfach rein, darauf kannst du dich verlassen!“ Erst als er seiner Wut Luft gemacht hat, dringt die Nachricht von Jona in sein Bewusstsein. „Jona ist zurück?“, sagt er erstaunt zu Karo. „Wie das denn? Ich glaube, wir sollten wirklich mal ins Wohnzimmer gehen“, sagt er und greift nach seinem Hemd.

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115 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 1:18 pm



Man soll zwar immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Aber es gibt Situationen, auf die das eindeutig nicht zutrifft! Gerade noch schwebte Karo mit Pinkas auf Wolke 17, nein, mindestens 117, - da platzt Otti rein! Brutaler Absturz aus den Wolken auf die Erde.

Pinkas flippt aus, Karo schafft momentan nicht mal das. Sie hat sich vor Schreck und Scham die Decke bis über die Ohren gezogen und liegt ganz still. Irgendwann dringt dann aber doch bis zu ihr vor, was Pinkas sagt. "Wie, Jona?" murmelt sie verwirrt.

Als Karo sich äußerlich wieder einigermaßen geordnet hat, geht sie zum Wohnzimmer. Tatsächlich, Jona! Karo, immer noch nicht ganz im Hier und Jetzt angekommen, starrt ihn etwas dümmlich an und sagt nur grinsend: "Hi..."

Ganz dicht neben Jona sitzt Leo. Wie schaut die denn Jona an? Sie ist doch noch ein Kind, sie ist Karos kleine Schwester, sie ist... hm, genau in dem Alter, wo man sich vielleicht zum ersten Mal verliebt. Nicht mehr wirklich ein Kind, auch wenn sie das für Karo wohl immer irgendwie bleiben wird. Karo hat heute ein großes Herz für alle Verliebten der Welt.'Och jö, Leo, wie süß!' denkt sie und ihr Blick wird dabei ganz weich.

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116 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 1:46 pm

Pinkas stapft ziemlich mies gelaunt ins Wohnzimmer. Dort sitzt tatsächlich Jona auf der Couch und wird von Leo total angeschmachtet. Und Karo scheint das auch noch niedlich zu finden, so verzückt wie sie Leo anschaut. Pinkas verdreht die Augen und sagt dann: „Hi, Jona. Was für eine Überraschung. Ich geh dann einfach mal davon aus, dass Zanrelot auch wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist. Dein Besuch ist doch sicher ein reiner Höflichkeitsbesuch? Als Wächter sind ja wohl eher die Hamburger gefragt, hoffe ich doch mal.“

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117 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 2:36 pm



Tante Hedda platzt mitten in die seltsame Wiedersehensszene herein. Natürlich landet sie wieder nicht genau da, wo sie hinwollte, sondern auf einem von Saschas großen Kakteen. Gut, dass sie kein Schmerzempfinden mehr hat, aber es sieht etwas peinlich aus. Rasch kommt sie von dem Gewächs herunter.

Außer Atem (bildlich gsprochen, denn sie hat ja keinen Atem mehr), sprudelt sie los: "Also: Ich habe mit Sophie-Elise gesprochen und der Hamburger Rat der Alten Wächter hat schlimme Nachrichten. Stellt euch nur vor: Sie haben nachgesehen, und die Schneekugel mit Zanrelot und Jona ist nicht mehr da! Auch Matreus' Zauberstab liegt nicht mehr in dem Laden. Die Hamburger gehen davon aus, dass irgendwer die drei befreit hat. Wer tut denn sowas? Und wie? Es sprechen aber noch mehr Indizien dafür, z.B. dass der Spiegel im Haus der Hamburger Wächter zerstört wurde. In Hamburg hat sich seither allerdings nichts Verdächtiges ereignet, hier in Lübeck hingegen schon. Ich hege den schlimmen Verdacht, dass ihr vielleicht doch wieder als Wächter... na ja... Abwarten. Aber im Falle eines Falles bräuchtet ihr die Löser zurück, und das mit dem Spiegel ist ein Problem... Hach, so viel Aufregung, in meinem Alter!"

Jetzt erst schaut sie sich mal richtig um und schrickt zusammen. "Jona!!! Mein Herz..." Sie greift sich dorthin, wo dieses Organ einmal war.

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118 Re: Das Rollenspiel am Di Jan 20, 2009 4:59 pm

Jona bleibt neben Leo sitzen, während Otti , der offensichtlich sein Misstrauen abgelegt hat, zu Karo und Pinkas geht, um sie zu holen. Otti kommt ziemlich schnell zurück, während Karo und Pinkas ein wenig länger brauchen. Jona, der auf dem Monitor in Zanrelots Zentrale bereits gesehen hat, womit Karo und Pinkas beschäftigt waren, muss ein Schmunzeln unterdrücken, wenn er daran denkt, in welche Situation Otti gerade hineingeplatzt sein dürfte.

Als Karo das Wohnzimmer betritt, scheint sie noch nicht ganz in der Wirklichkeit angekommen zu sein und begrüßt ihn mit einem Grinsen, das man durchaus als dümmlich bezeichnen könnte. Pinkas sieht eher verstimmt aus, und seine Worte sind auch eher unfreundlich. Doch bevor er auf die Begrüßungen eingehen kann, taucht Hedda auf und verkündet die Nachricht, dass die Schneekugel leer ist und der Spiegel im Haus der Hamburger Wächter zerstört ist. Auch die Aktivitäten in Lübeck ist dem Rat der Alten Wächter nicht verborgen geblieben. Als Hedda schließlich Jona entdeckt, erschrickt sie so heftig, dass ihr Herz garantiert stehen geblieben wäre, wenn es nicht ohnehin schon lange aufgehört hätte zu schlagen.

Jona lächelt Hedda an. „Guten Tag, Hedda. Ja, ich bin es wirklich. Ich wurde aus der Schneekugel befreit und damit natürlich auch Zanrelot. Aber keine Sorge, meine Anwesenheit hier hat nur den einen Grund, nämlich dass ich mich zurückbesonnen habe, wo mein Platz ist.“ Jona erklärt nun auch Hedda, Karo und Pinkas, was er zuvor bereits Leo und Otti gesagt hat und schaut dann in die Runde: „Nun, was habt ihr jetzt vor, nachdem ihr von Zanrelots Rückkehr erfahren habt?“

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119 Re: Das Rollenspiel am Do Jan 22, 2009 5:52 pm



Leonie weicht nicht von Jonas Seite, auch nicht, als Karo und Otti aufkreuzen und Tante Hedda zurückkehrt. Jona fasst das Geschehen noch einmal für alle Nachzügler zusammen und bestätigt, dass er und damit natürlich auch Zanrelot aus der Schneekugel befreit wurden. Spontan ruft Leo aus: "Ich bin so froh, dass ihr, ich meine, dass du da raus bist!" Denn natürlich ist sie nicht froh über Zanrelots Rückkehr. Aber im Moment ist für den und alles andere ohnehin kein Platz in ihren Gedanken, weil Jona sich da noch viel breiter macht, als auf dem Sofa. Kurz überlegt sie, ob sie eben eigentlich unhöflich war, immerhin ist Zanrelot Jonas Vater. Aber er mag ihn ja nicht, also ist es wohl okay. Ganz schön kompliziert, das mit den beiden. Für sie jedenfalls spielt es keine Rolle. Sie erinnert sich daran, wie die anderen Jona beinahe die Freundschaft gekündigt haben, als sie erfuhren, wer sein Vater ist. Sie war die Einzige, die immer zu ihm gehalten hat, auch damals. Sicher hat auch er das nicht vergessen. Als er sagt, er habe sich zurückbesonnen, wo sein Platz ist, fügt Leo in Gedanken hinzu: 'Und ich weiß, wo meiner ist.'

Schließlich fragt Jona in die Runde, was sie nun vorhätten, da Zanrelot zurückgekehrt ist. Das sollen mal die drei Größeren entscheiden, Leo beschäftigt eine andere Frage: "Und was hast du vor, Jona? Wo wirst du wohnen? Gibt es dein altes Boot noch?" Am allerliebsten würde sie ihm ja vorschlagen, einfach hier bei ihnen zu wohnen, aber leider haben da wohl Julia und Sascha ein Wörtchen mitzureden.

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120 Re: Das Rollenspiel am Do Jan 22, 2009 6:40 pm

Jona lächelt Leo an, die keinen Millimeter von seiner Seite weicht, und als sie ausruft, wie froh sie ist, dass Jona aus der Schneekugel befreit wurde, stupst er ihr fröhlich mit dem Zeigefinger auf die Nase. „Ich auch, Leo, das kannst du mir glauben.“ Er zwinkert ihr zu. „Und du musst kein schlechtes Gewissen haben, dass du dich nur über meine Befreiung freust, du weißt ja, wie ich zu meinem Vater stehe.“

Als Jona die Wächter fragt, was sie nun in Bezug auf Zanrelot vorhaben, will Leo sofort wissen, was er vorhat und wo er wohnen wird. Sie fragt sogar nach seinem alten Boot. Jona schaut sie nachdenklich an. „Nun, ob es das Boot noch gibt, weiß ich gar nicht, ich bin lieber sofort zu euch gekommen, damit ihr wisst, dass Zanrelot wieder da ist. Aber macht euch nur keine Sorgen, ich werde ganz sicher nicht unter einer Brücke schlafen müssen. Und ich gebe euch meine neue Handynummer, damit ihr mich jederzeit erreichen könnt.“ Jona lächelt die Wächter an und fragt: „Wie wäre es mit einem Besuch im Eissalon zur Feier des Tages? Natürlich auf meine Kosten.“

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121 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 23, 2009 1:55 am



Karo zupft nervös an ihren nicht ganz ordentlich sitzenden Klamotten herum, als könnten sie sie verraten. Och Mensch, es ist ja schön, dass Jona wieder da ist, und es ist auch ganz nett, Tante Hedda mal wiederzusehen. Wenn das nur nicht mit sich bringen würde, dass Zanrelot auch wieder da ist! Denn der setzt sich sicher nicht bloß aufs Sofa und sagt mal 'hallo' zu alten Freunden...

Pinkas' Vermutung, dass Jona ihnen nur einen Höflichkeitsbesuch abstattet und dass, wenn überhaupt, die Hamburger Wächter Arbeit kriegen, bestätigt sich leider auch nicht. Es sieht ganz danach aus, als sei Zanrelot nicht nur ins Leben, sondern auch nach Lübeck zurückgekehrt. Karo hat so gar keine Lust, das Wächteramt nochmals anzutreten! Das war eine ganz andere Phase ihres Lebens, jetzt hat sie andere Dinge im Kopf! Schnuckelige, struppige, männliche "Dinge". Und mal ehrlich, gemeinsame Aktivitäten sind was Feines, aber es muss nicht gerade die Dämonenjagd sein!

Eis essen klingt da schon besser. "Ja, lasst uns in den Eissalon gehen und dort weiter reden", stimmt Karo zu, "vielleicht kommen uns da ein paar gute Einfälle. Ach so, aber Tante Hedda kann da schlecht mit, oder?"

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122 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 23, 2009 12:59 pm


Leo macht sich doch Sorgen um Jona, auch wenn er versichert, nicht unter eine Brücke schlafen zu müssen. Oft genug hört sie die Erwachsenen jammern, wie teuer heutzutage Wohnraum sei und wie schwer zu finden. Wieder einmal fragt sie sich, ob Jona überhaupt Geld hat und wenn ja, woher. Also, für eine Runde Eis reicht sein Geld aber offenbar schon mal. Leo strahlt ihn begeistert an: "Au ja, Eis essen gehen!" Ja, Jonas Rückkehr muss gebührend gefeiert werden. Alles andere wird sich dann schon ergeben: das mit Zanrelot und wo Jona wohnen soll. Sobald er eine Adresse hat, wird er sie ihnen schon sagen. Und wenn nicht, schleicht sie ihm einfach mal nach. Seine Handynummer hat sie schon mal, da wird sie sich beherrschen müssen, damit Julia nicht irgendwann mit vorwurfsvollem Gesicht und einer ellenlangen Telefonrechnung vor ihr steht.

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123 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 23, 2009 1:03 pm


Tante Hedda lächelt gütig. "Geht ihr nur Eis essen, Kinder, kümmert euch nicht um mich. Ich werde mich in der Zeit mit dem Rat der Alten Wächter über die neue Situation beraten. Bis später, meine Lieben!" Sie löst sich vor ihren Augen auf.

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124 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 23, 2009 8:05 pm

Für Pinkas, der sich mit seinen Gedanken immer noch mehr in seinem Zimmer als in der Realität befindet, sind das ein paar Informationen zu viel, um sie so einfach verdauen zu können. Er hört nur kaputter Spiegel, eventuell wieder Wächter sein und schaltet kurzerhand ab. Das ist die Vergangenheit und Pinkas hat damit längst abgeschlossen. Aber Jonas Angebot, alle zum Eis einzuladen, klingt verlockend. Ein Freundschaftsbecher zusammen mit Karo, das wäre doch genau das Richtige. Karo ist auch einverstanden und Leo muss wohl niemand fragen, so wie sie Jona anhimmelt. Hedda kann zwar nicht mit, aber da sie sich ohnehin mit dem Rat der alten Wächter beraten will, spricht nichts gegen einen Besuch in der Eisdiele. „Ja, lasst uns gehen.“

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125 Re: Das Rollenspiel am Fr Jan 23, 2009 10:46 pm

Otti hört viel mehr auf das, was Tante Hedda sagt, als die anderen, die nur total happy sind, dass Jona zurück ist. Ihm macht der zerstörte Spiegel im Haus der Hamburger Wächter Gedanken und auch Tante Heddas Überlegungen, dass sie wieder in die Rolle der Wächter schlüpfen sollen. Etwas, das er wirklich nie wieder tun wollte. Aber wenn es tatsächlich wahr ist und Zanrelot ist wieder in Lübeck, welche Wahl haben sie? Aber trotz aller trüben Gedanken und Befürchtungen, eine Einladung in den Eissalon ist nicht zu verachten und deshalb stimmt er den anderen zu. „Okay, mit einem Eis im Magen können wir vielleicht viel besser nachdenken. Dann mal los.“

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