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Lebensläufe

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1 Lebensläufe am Do Dez 11, 2008 1:19 pm

Damit ihr auch die neu erfundenen Figuren kennenlernt, hier ihre Lebensläufe:

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2 Re: Lebensläufe am Do Dez 11, 2008 1:21 pm


Also, mein Name ist Lux. Einfach nur Lux, ohne Nachnamen, auch wenn ich schon zeitweise zur Tarnung einen angenommen habe. „Lux“ heißt „Licht“, und das hat nichts mit dem Tageslicht zu tun, sondern mit dem Feuerschein, denn ich bin eine Feuerdämonin. Na gut, eine halbe. „Luzifer“ heißt ja auch „Lichtbringer“, obwohl er nichts mit dem Licht da oben zu tun hat. Also, er würde so heißen, wenn es ihn gäbe. Den Teufel. Ich glaub nicht an sowas. „Teufel“ sagen die da oben manchmal zu uns, weil sie keine Ahnung von Dämonen haben. Wir sind einfach nur andere Wesen.

Meine Mutter war die Feuerdämonin Lava. Sie hauste in einem Geysir in Island, bis so ein selbsternannter Dämonenjäger sie umgebracht hat. Sein Pech, denn seitdem ist die heiße Quelle auf seinem Grundstück versiegt und die Touristen bleiben aus. Er starb in Armut, und in der leben seine Nachfahren noch heute.

Das klang jetzt herzlos, oder? Oh doch, ich habe um meine Mutter getrauert, sehr sogar! Auch um meinen Vater, der erst viele Jahre später starb, eines ganz unspektakulären, natürlichen Todes. Er war halt ein Sterblicher. Also, ich klinge vielleicht nicht sehr traurig, aber erstens ist es lange her, und zweitens ist das meine Art, damit umzugehen. Ich bin manchmal ein bisschen schnodderig. Mein Vater meinte, ich rede zu viel, und meine Mutter meinte, ich lache zu viel. Ich habe nämlich durchaus Emotionen! Nicht so viele wie mein armer Vater, aber auch nicht so wenige wie meine Mutter.

Ja, ich bin eine Halbdämonin, nichts Halbes und nichts Ganzes, okay! Mein Blut ist rot. Nicht schwarz, wie das der meisten Urdämonen; auch nicht grün, wie das der Menschen, die Dämonen wurden. Es ist aber auch nicht das langweilige Rot von Menschenblut, sondern glühendes Feuerrot!

Mein Haar ist rotblond: das Blonde vom Vater, das Rote von der Mutter. Meine Augen sind blau, wie die meines Vaters. Aber wenn ich mich aufrege, leuchten sie feuerrot! Ich habe kein grünes Blut und keinen grünen Fingernagel, nein, meine Magie ist eher rot, wie meine Lieblingsklamotten. Aber Zanrelot zu Ehren lackiere ich mir einen Fingernagel grün.

Zanrelot, - ja, da haben wir's wieder: das Thema „Emotionen“. Ich schwärme für Zanrelot! Hab schon mal für ihn gearbeitet, als Fotografin, die den Menschen das Lachen geklaut und es dem Meister gebracht hat. Ich denke, ich sollte wieder für ihn arbeiten... Ich meine, warum steigt er selbst bis zur Glut des inneren Erdmantels hinab, um das kostbare Magma zu holen, wenn ich die Hitze doch viel besser vertrage? Nur als Beispiel...

Zanrelot ist einfach mein Star. Das war er schon in meiner Kindheit, als ich noch bei meiner Mutter lebte. Das blieb er auch, als sie keinen Bock mehr auf mich hatte und ich mit meinem Vater durch die Welt gezogen bin, also „oben“. Er war Vulkanologe, hatte ich das erwähnt? Professor Hein Moisling, falls Ihnen das was sagt. Alter Lübecker Adel, nach denen ist sogar ein Stadtteil benannt. Egal.

Ich vermisse meinen Vater und auch meine Mutter. Das ist das Dumme an Sterblichen: Man verliert sie immer irgendwann. Und der gewaltsame Tod meiner eigentlich unsterblichen Mutter hat mich die Menschen nicht gerade lieben gelehrt, auch wenn ich lange unter ihnen gelebt habe.

Das ist alles lange her, aber ich wünschte, ich hätte noch Eltern. Ich verstehe Zanrelots Trauer um seine Eltern so gut! Und sein Sohn, dieser Jona, - Mann, der sollte froh sein, dass er so einen Vater hat! Ist er aber nicht, da krieg ich die Wut! Wo sein Vater ihn so sehr liebt und so darunter leidet! Jona ist eine Schande für uns Halbdämonen. Aber ich höre jetzt auf, schlecht von ihm zu sprechen, denn Zanrelot würde sich grämen. Jona, das hast du gar nicht verdient!

Zanrelot braucht dringend jemanden, der sich um ihn kümmert. Ja, ich sollte mich unbedingt ein zweites Mal bei ihm bewerben...

Lux
alias Lux Lavasdottir
alias Lux Moisling
...

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3 Kyriel am Do Dez 11, 2008 1:24 pm

Mein Name ist Kyriel, ich wurde im Jahr 1980 in Lübeck geboren. Meine Mutter, Sandra, war Deutsche, mein Vater, Quai Chang, war Chinese. An der Vergangenheitsform ist erkennbar, dass meine Eltern nicht mehr leben, sie fielen einem Autounfall zum Opfer, als ich 17 Jahre alt war. Mein Großvater väterlicherseits nahm mich bei sich auf und ich verbrachte einige Jahre in China, am Fuß des Berges Songshan in der Provinz Henan. Er war trotz seines schon recht fortgeschrittenen Alters ein großartiger Kung Fu-Kämpfer und hat rasch erkannt, dass ich ein großes Talent für diese Kampfsportart besitze. Er unterrichtete mich und heute kann ich mit gutem Gewissen behaupten, selbst eine recht passable Kung Fu-Kämpferin zu sein. Er lehrte mich aber nicht nur das Kämpfen, sondern auch Meditationstechniken, um Körper und Geist zu einer Einheit verschmelzen zu lassen. Er sagte immer, der Geist soll den Körper beherrschen, nicht der Körper den Geist. Und wenn beide im Einklang sind, ist man praktisch unbesiegbar. Ich habe mir seine Worte sehr verinnerlicht.

Als mein Großvater vor wenigen Wochen starb, entschloss ich mich, China den Rücken zu kehren und wieder nach Deutschland zurückzugehen. Ich zog wieder nach Lübeck und machte mich auf die Suche nach einer Arbeitsstelle, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Da ich in China keine Ausbildung gemacht habe, die ich in Deutschland hätte nutzen können und auch keine Prüfungen über meine Kampfsportausbildung vorlegen konnte, waren die Möglichkeiten natürlich sehr beschränkt. Umso glücklicher war ich, als ich in der Zeitung eine Anzeige entdeckte, in der eine Haushälterin für eine sechsköpfige Familie gesucht wurde. Sascha Sörensen, von Beruf Trendscout, und seine Ehefrau Julia, eine Autorin historischer Romane, wollten sich ganz ihrer Arbeit widmen können, ohne sich um den Haushalt kümmern zu müssen. Die beiden wirken ein wenig unorganisiert, teilweise sogar ziemlich chaotisch, aber sie müssen wohl sehr erfolgreich in ihren Berufen sein, wenn sie sich eine Haushälterin leisten können. Sie waren bereits vorher einmal verheiratet und haben je zwei Kinder in die Ehe mitgebracht. Otti und Pinkas sind Saschas Söhne und Karo und Leonie sind Julias Töchter. Es gehört auch zu meinen Aufgaben, die vier zu betreuen, was allerdings keinerlei Mühe bedeutet, da die vier oft irgendwo unterwegs sind und dann stundenlang verschollen sind. Meine Arbeit im Hause der Sörensens ist ein Job, der mir große Freude macht und alle sind sehr nett zu mir. Ich bin hier sehr glücklich. Es ist, als hätte ich in dieser Familie selbst ein neues Zuhause gefunden.

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