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Rollenspielforum für Harry Potter und 4 gegen Z


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RS der 4 gegen Z-Community

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51 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 1:41 am

Pinkas erschrickt fürchterlich, als Matreus das Verlies betritt und ihn am Nacken packt. Er wehrt sich aber nicht, was soll er auch tun... Matreus führt ihn direkt zur Zentrale, legt einen Bannkreis um ihn stellt ihn vor Zanrelot. Daraufhin verschwindet Matreus wieder. Pinkas steht nun ganz allein vor Zanrelot. Ihm schlottern die Knie und er wagt es nicht, ihn anzusehen. Pinkas starrt auf den Boden. Auf keinen Fall möchte er jetzt etwas falsch machen. Sein Herz schlägt so schnell wie noch nie und er er atmet nur ganz flach, um Zanrelot auch ja nicht zu verärgern.

Da wird er plötzlich von ihm angesprochen. Zanrelot tritt ganz nah heran. Pinkas möchte zurückweichen, doch der Bannkreis lässt dies nicht zu. Zanrelot fragt ihn, was er im Verlies geflüstert hat. Pinkas sieht immer noch nicht auf, er hält es für sinnvoller, nur den Boden anzuvisieren. Er stammelt ganz vorsichtig: "Danke" Dann versagt ihm wieder die Stimme.

Keine drei Sekunden später kommt Matreus wieder zurück in die Zentrale. Er hat Leo und Otti dabei. "Oh nein", denkt Pinkas, als er kurz hinüber sieht. Da spricht Zanrelot von einem 'Pakt' und dass sie sagen sollen, was sie zu sagen haben. Pinkas sieht die beiden unwissend und völlig verwirrt an. "Was ist hier nur los?" denkt er. Doch er wagt es nicht, auch nur ein Wort zu sagen.

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52 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 2:35 am

Sandy ist positiv überrascht, dass Matreus sich tatsächlich für Pinkas einsetzt und Zanrelot berichtet, dass es ihm schlecht geht. Zanrelot, der sich noch immer weigert, auf den Monitor zu schauen, nennt Matreus die Worte, mit denen er Pinkas’ Blutung stillen und das Netz lösen kann und befiehlt ihm danach, Pinkas aus dem Raum der Angst zu holen und ins Verlies zu stecken. Sandy ist erleichtert, dass Zanrelot ihn nicht weiter leiden lässt, obwohl sie den Eindruck hat, dass es weniger um Pinkas’ Leiden geht, als vielmehr Zanrelots Erinnerungen an eigenes Leiden, das er nicht erträgt.

Sandy, die im Moment nichts weiter zu tun hat, als alles um sie herum zu beobachten, beschließt, sich die beiden Zaubersprüche einzuprägen, die Zanrelot Matreus genannt hat. „Plagam resolvo!“, murmelt sie ein paarmal vor sich hin. Und danach „Sanguinem sisteo!“ Schließlich soll sie hier was lernen und Fleiß und Interesse zeigen. Außerdem sind die Sprüche in jedem Fall nützlich.

Nachdem Matreus die Zentrale verlassen hat, wendet Sandy sich wieder dem Monitor zu. Sie beobachtet, wie Matreus Pinkas befreit, das Blut stillt und aus dem Raum herausholt. Vor der Tür postiert er zwei Zanreloten, offenbar, um eventuell sich in die Unterwelt wagende Wächter vorzugaukeln, dass Pinkas noch da drin ist. Zanrelot findet das natürlich gut, wie sein hochgereckter Daumen verrät. Sandy schaut wieder auf den Monitor. Sie hört Pinkas etwas sagen, und da sie dicht genug am Lautsprecher steht, hört sie deutlich, dass er sich dafür bedankt, dass er nicht mehr in dem schrecklichen Raum sein muss. Sandy schaut Zanrelot an, aber sie kann ihm nur ansehen, dass er Pinkas’ Worte gehört hat, aber nicht, ob er sie auch verstanden hat.

Sandy würde so gerne etwas für Pinkas tun, denn auch, wenn er jetzt im Verlies sitzt, geht es ihm bestimmt trotzdem nicht gut. Er bräuchte Wasser und etwas zum Essen. Aber gerade, als Sandy Zanrelot behutsam darum bitten will, tauchen diese Zanreloten-Heinis mit einem Brief auf. Es stellt sich heraus, dass er von Leo und Otti ist, die um ein Gespräch bitten. Sandy schaut Zanrelot über die Schulter, als er eine Antwort schreibt, und ist erleichtert, dass er sein Ehrenwort gibt, die Wächter nicht auch gefangen zu nehmen. Und Pinkas darf sogar sein Verlies verlassen, auch wenn Matreus einen Bannkreis um ihn ziehen soll.

Als Pinkas in seinem Bannkreis vor Zanrelot steht, geht dieser ganz dicht an ihn heran und bittet ihn zu wiederholen, was er im Verlies sagte. Sandy muss ein Schmunzeln unterdrücken, es ist ihm offensichtlich nicht egal, was die Leute über ihn denken und er scheint sich sehr danach zu sehnen, ein wenig Freundlichkeit zu erfahren. Auch wenn er es wohl niemals zugeben würde. Aber es ist eine sehr interessante Erkenntnis, die vielleicht eines Tages Bedeutung bekommen könnte.

Kaum hat Pinkas seine Worte wiederholt, tauchen Leo und Otti auf und Sandy sieht Otti kurz sehr traurig an und blickt dann zu Boden. Sie fühlt sich schrecklich, denn sie kann sich gut vorstellen, wie er jetzt über sie denkt, wo sie doch anscheinend auf Zanrelots Seite steht. Wenn sie nur etwas für Pinkas tun könnte. Ihre Möglichkeiten sind leider so beschränkt. Sie wartet, bis Zanrelot die Wächter angesprochen hat und wagt es dann, ihn leise, respektvoll und ganz sanft anzusprechen: „Meister, verzeiht, dass ich störe, aber ich glaube, nach dem großen Blutverlust braucht Pinkas unbedingt Wasser. Nicht nur ein Glas, sondern mehr. Viel mehr. Sonst kann er den Blutverlust nicht ausgleichen und kippt womöglich noch um. Erlaubt, dass ich mich darum kümmere. Etwas zu essen wäre auch gut.“

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53 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 2:56 am

Leo umklammert Ottis Hand, als sie mit ihm vor dem Spiegel steht. Ihr war selten so mulmig bei dem Gedanken, da runter zu gehen, denn sonst konnten sie immer versuchen, niemandem zu begegnen. Diesmal aber werden sie vor Zanrelot treten und um das Leben und die Freiheit von Pinkas verhandeln.

Als sie in der Unterwelt angekommen sind, ruft Otti nach Zanrelot und Matreus und tatsächlich taucht kurz darauf Matreus auf und bringt sie zu Zanrelot. Dort steht auch Pinkas, aber er rührt sich nicht vom Fleck. Bestimmt ist er irgendwie dazu gezwungen, dort stehen zu bleiben, damit er nicht weglaufen kann.

Leo starrt Zanrelot furchtsam an, als er Otti und sie in seinem Reich willkommen heißt und von einem Pakt mit dem Teufel spricht. Sie kann gar nicht sofort reden und ist froh, dass Zanrelot erst von Sandy abgelenkt wird, die darum bittet, Pinkas Wasser zu bringen. Leo schaut sie unsicher an, sie ist nie sicher, was sie von Sandy denken soll. Aber sie ist dankbar, dass sie versucht, sich für Pinkas einzusetzen.

Nachdem sich Leo einigermaßen gefasst hat, muss sich trotzdem noch ein paarmal räuspern, bevor sie mit reichlich dünner Stimme sagen kann: „Wir bitten Sie um die Freilassung von Pinkas. Und wie in unserem Brief gesagt, sind wir auch bereit, etwas dafür zu tun. Machen Sie uns doch einen Vorschlag, zu welchen Bedingungen Sie bereit wären, Pinkas freizulassen.“

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54 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 3:23 am

Otti und Leo werden von Matreus 'abgeholt' und zur Zentrale gebracht. Dort erblickt Otti zuerst Pinkas. Er wundert sich, dass sein Bruder wie angewurzelt stehen bleibt, aber in Anwesenheit Zanrelots möchte er jetzt auch keine großen Gefühle zeigen, denn das könnte dieser als Schwäche deuten und gnadenlos ausnutzen.

Da bemerkt er Sandy, die ihn nur ganz kurz und äußerst traurig anblickt. "Sandy", denkt Otti nur. Da wird er in seinen Gedanken unterbrochen, weil Zanrelot zu sprechen beginnt. Er heißt Leo und Otti willkommen und sagt etwas von einem Pakt mit dem Teufel. Nun wartet er auf ein Angebot.

Plötzlich mischt sich Sandy in die Unterhaltung ein und bittet Zanrelot, Pinkas versorgen zu dürfen. Otti traut seinen Ohren kaum. Hatte nicht Leo erzählt, Sandy wäre jetzt böse und hätte mit dafür gesorgt, dass Pinkas in dieser Situation ist!? "Hm, vielleicht hat sie Schuldgefühle oder sowas..." überlegt Otti.

Nun ergreift Leo das Wort und bietet Zanrelot an, Bedinungen für Pinkas' Freilassung zu stellen. Als sie fertig ist, wendet Otti schnell noch ein: "Aber das müssen umsetzbare, realistische Bedingungen sein. Bitte versuchen Sie, auch uns zu verstehen. Wir... wir werden jedenfalls unser Möglichstes tun." Otti sieht Zanrelot erwartungsvoll, aber doch auch mit relativ großer Angst in den Augen, an.

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55 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 12:55 pm

Matreus steht auf und geht zu Sandy.Er flüsstert ihr in Ohr das sie mitkommen soll.Matreus geht aus der Zentrale raus.Natürlich mit Sandy an der Hand.Als sie weit genug weg sind sagt Matreus:,,Sandy,du gehörst hier zur Unterwelt.Wenn du hier hin gehördt muddt du lernen böse zu sein.Also nich den Wächter helfen.Wenn du jetzt von mir ein Zeugbis bekommen würdest,ständen da nur 6en drauf.Und ich hab dich beobachtet.Du bist noch Dienerin.Du darfst noch nicht die Zaubersprüche dir einprägen.Du hast eh noch keine Magie.Also sei gegen die Wächter.Du wirst hier noch lernen Glück,Freunschaft und Liebe zu hassen.Das ist aber nur der erste Teol.Also lern lieber diese Sachen jetzt als 100 Jaahre Später."

Matreus holt tief Luft und geht wieder zur Zentrale,setzt sich wieder auf die Kante der Plattform und hört zu was die Wächter zu sagen haben.

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56 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 1:35 pm

Sandy kann Zanrelots Antwort nicht abwarten, denn Matreus flüstert ihr ins Ohr, sie solle ihm folgen. Gleichzeitig ergreift er ihre Hand und zieht sie davon. Sie schaut über die Schulter zu Zanrelot zurück, wagt sich aber nicht, sich gegen Matreus zur Wehr zu setzen. Zanrelot hat ihr unmissverständlich gesagt, dass sie auch ihm zu gehorchen hat.

In einiger Entfernung von den anderen macht Matreus Sandy klar, dass sie zur Unterwelt gehört und lernen muss, böse zu sein und wenn er ihr ein Zeugnis geben müsste, würden lauter Sechser drinstehen. Auch dürfe sie den Wächtern nicht helfen und sich schon gar keine Zaubersprüche einprägen, und sie würde noch lernen, das Gute zu hassen. Damit geht Matreus zurück und lässt Sandy stehen.

Sandy starrt Matreus fassungslos hinterher. Der ist ja echt noch mieser als Zanrelot persönlich, der kennt wenigstens noch so was wie Mitleid gegenüber Leidenden. Und Sandy hat nicht Matreus gefragt, ob sie Pinkas etwas bringen darf, sondern Zanrelot. Und der hat ja wohl doch noch ein bisschen mehr zu sagen als Matreus. Sie hat ja auch gar nicht vor, sich gegen die Unterwelt zu stellen. Aber sie kann sich auch nicht gegen die Wächter stellen. Sie kann doch nicht, nur weil sie jetzt hier ist, alles hassen, was vorher ihr Leben ausmachte. Sie möchte doch nichts anderes, als ein etwas entspannteres Verhältnis herzustellen, von dem beide Seiten profitieren können. Sie will nicht glauben, dass das wirklich so unmöglich ist. Für Matreus scheint das jedenfalls nicht möglich zu sein, und der kurze Augenblick, in dem er fast ihr Herz berührt hätte, als er ihr zuzwinkerte, ist völlig vergessen.

Sandy geht zurück, den Kopf gesenkt, und sie stellt sich wieder neben Zanrelot. Sie wagt es nicht, die Wächter anzusehen, und sie wagt es auch nicht, Zanrelot noch einmal anzusprechen. Sie wird abwarten müssen, ob er auf ihre Bitte noch reagiert oder nicht.

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57 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 8:47 pm



Zanrelot kann es kaum fassen: Er hat sich vorhin nicht verhört? Pinkas hat sich wirklich bei ihm bedankt? Doch ihm bleibt keine Zeit, länger darüber nachzudenken, denn im nächsten Augenblick steht Matreus vor ihm und hat Otti und Leo mitgebracht. Nun gilt es, Stärke zu zeigen und sonst nichts. So ist es halt, wenn man ein Unternehmen wie die Unterwelt leitet: Verhandlungen müssen geführt werden, es geht um Macht, Persönliches muss hinten anstehen.

Noch bevor die Gäste ihr Anliegen vortragen können, spricht Sandy Zanrelot leise von der Seite an, wegen Wasser und Nahrung für Pinkas. Doch bevor er dazu etwas sagen kann, nimmt Matreus das Mädchen beiseite. Zanrelot hört sich nun erst einmal Leo und Otti an.

So, so, sie wollen natürlich ihren Pinkas zurück, und Zanrelot soll seine Bedingungen dafür nennen. Aber "realistische" sollen es sein. Sonst noch Wünsche? Zanrelot schaut spöttisch auf die beiden hinunter und sagt eine Weile gar nichts. Verhandlungspartner soll man immer etwas schmoren lassen, um sie weichzukochen. "Bedingungen", sagt er schließlich, "umsetzbare Bedingungen... Ja, ich hätte da welche. Ich habe sie sogar vor einiger Zeit schon schriftlich verfasst, für genau eine solche Gelegenheit wie heute. Ein vorgefertigter Vertrag, es gilt nur noch, euer Anliegen und das Datum einzufügen und zu unterschreiben. Ich mache darauf aufmerksam, dass ein dämonischer Vertrag völlig bindend ist, für beide Seiten. Das heißt, man kann ihn nicht brechen, ohne auf der Stelle tot umzufallen. Das gilt für euch wie auch für mich. Dafür müssen beide Seiten mit Blut unterschreiben, aber na ja, die paar Tröpfchen." Er holt das Vertragsformular und gibt es Otti und Leo zur Durchsicht. "Meine Bedingungen sind klar aufgeführt", erläutert er, "und sie sind ohne weiteres umsetzbar, wie ihr verlangt. Denn ich erwarte nicht einmal, dass ihr irgendetwas tut, nur, dass ihr etwas lasst."

Er deutet auf eine Leerzeile am Anfang und sagt: "Hier müssen wir einfügen: Ich, Zanrelot, verpflichte mich, Pinkas Sörensen freizulassen und auch künftig keinen der vier Wächter oder einen ihrer Angehörigen mehr gefangenzuhalten. Ja?" Den Rest können sie selber lesen. Da steht:

"Im Gegenzug verpflichten sich Ottokar Sörensen, Pinkas Sörensen, Karoline Lehnhoff und Leonie Lehnhoff (im folgenden kurz "die Wächter" genannt), keinerlei Sabotageakte mehr gegen Zanrelot, Matreus oder irgendeinen Bewohner der Unterwelt, gegen deren Zuhause und Inventar oder gegen ihre Pläne zu verüben, sowie nichts, was die Sicherheit der Unterweltler oder ihrers Zuhauses gefährdet. Die Wächter garantieren außerdem, keinerlei Helfer zu ähnlichen Zwecken anzustiften oder zu beschäftigen, keine Nachfolger auszubilden, sowie ihre magischen Löser und ihr Zauberbuch abzugeben. Lübeck, den ..., gezeichnet: ..."

Zanrelot sieht die beiden erwartungsvoll an, als sie zu Ende gelesen haben. "Mit anderen Worten", erklärt er das etwas komplizierte Vertragsdeutsch, "habt ihr nichts weiter zu tun, als endlich als ganz normale Kinder zu leben. Und wir bleiben dafür auch unbehelligt. Fairer kann ein Handel kaum sein, möchte ich meinen."

Er lässt ihnen etwas Bedenkzeit und spricht inzwischen mit Sandy, die an seine Seite zurückgekehrt ist. Sie sieht bedrückt aus und er fragt sich insgeheim, was Matreus mit ihr zu bereden hatte. Leise sagt er zu ihr: "Du darfst Pinkas Wasser bringen, so viel du möchtest. Die unterirdische Quelle findest du ja, oder? Essen gibt es hier nicht, wir brauchen ja keins, es würde nur schlecht. Du kannst auch nicht nach oben, welches holen. Warte, ich schicke Amon danach." Matreus will er lieber hierbehalten, um nicht mit so vielen Wächtern allein zu bleiben. "Amon!" ruft er, "geh nach oben und bring etwas zu essen für Pinkas! Hol es am besten aus dem Wächterhaus."

"Und?" fragt er Otti und Leo, "wollen wir dann mal die Blutabnahme hinter uns bringen? Einmal grün und zweimal rot, bitte! Für Pinkas darf sein Bruder und für Karo ihre Schwester mit unterzeichnen, 'im Auftrag'. Pinkas hat genug Blut verloren und Karo... Es dauert mir zu lange, bis die auch noch herkommt. So ist es auch gültig, unter Wächtern und Blutsverwandten ersten Grades."

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58 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 11:22 pm

Sandy ist erleichtert, als Zanrelot ihr leise erlaubt, Pinkas Wasser zu bringen, soviel sie möchte. Etwas zum Essen kann sie ihm nicht besorgen, da es hier unten keines gibt und sie auch nicht nach oben kann, aber Zanrelot schickt Amon nach oben, um dort etwas zu holen. Auf die Frage, ob sie weiß, wo die unterirdische Quelle ist, nickt sie eifrig und versichert: „Ja, ich weiß es. Danke, Meister.“ Schon hat sie auf dem Absatz kehrtgemacht und eilt zur Quelle.

Bei der Quelle angekommen, sucht Sandy nach einem passenden Gefäß. Sie findet einen großen Tonkrug, in den gut und gerne an die drei Liter passen. Auch einen Tonbecher findet sie. Sie füllt den Krug an der Quelle und macht sich auf den Weg zurück zu Pinkas. Sie bleibt vor ihm stehen und will ihm gerade den Krug in die Hand drücken, da zögert sie. Was ist, wenn sie mit dem Krug gegen den Bannkreis stößt und er dadurch zerstört wird? Sie sieht Zanrelot an und fragt unsicher: „Meister, ich komme doch wahrscheinlich gar nicht durch den Bannkreis hindurch, oder?“

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59 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Sa Jan 24, 2009 11:57 pm

Leo nickt bekräftigend, als Otti sagt, dass die Bedingungen für Pinkas’ Freilassung realistisch und umsetzbar sein müssen. Unter Zanrelots spöttischem Blick fühlt sich Leo sehr unwohl und sie würde am liebsten nervös von einem Fuß auf den anderen trippeln. Sie ist geradezu erleichtert, als Zanrelot sein Schweigen bricht. Bis sie hört, dass der Vertrag mit Blut unterzeichnet werden muss. Mit Blut!? Leo wird bleich, sie kann kein Blut sehen, und noch schlimmer ist es, wenn sie selbst welches hergeben muss. Da kippt sie doch gleich um.

Nur mit Mühe kann Leo sich auf Zanrelots weitere Worte konzentrieren, immer muss sie an das Blut denken. Sie verdrängt den Gedanken so gut es geht und hört zu, dass sich Zanrelot verpflichten würde, Pinkas freizulassen und auch keinen der Wächter oder deren Angehörige gefangen zu halten. So weit klingt das ja schon mal gut. Aber was sie dann in dem Vertrag, den Zanrelot ihnen in die Hand drückt, lesen muss, verschlägt ihr den Atem. Er erwartet doch tatsächlich, dass sie das Wächteramt ablegen, die Löser und das Zauberbuch abgeben und auch keine Nachfolger auszubilden. Wenn sie sich darauf einlassen, machen sie Zanrelot den Weg frei und nichts und niemand wird ihn davon abhalten können, erst Lübeck und dann die ganze Welt zu seinen Sklaven zu machen.

Leo starrt Zanrelot fassungslos an und schaut dann Otti entsetzt von der Seite an. „Das geht doch nicht“, wispert sie und ist dann erst mal sprachlos. Sie ist froh, dass sich Zanrelot erst einmal mit der Frage beschäftigt, ob Sandy Pinkas etwas zu trinken bringen darf und Amon losschickt, damit er Pinkas etwas zu Essen bringt, das verschafft ihr Zeit zum Nachdenken. Aber als Zanrelot zur Blutentnahme schreiten will, ist sie immer noch nicht schlauer. Nur eines steht fest, diese Bedingungen dürfen sie nicht unterschreiben.

Leonie schüttelt den Kopf. „Damit können wir uns nicht einverstanden erklären“, sagt sie bestimmt. Sie überlegt fieberhaft und schlägt schließlich vor: „Wir erklären uns bereit, alle Unterweltler ganz in Ruhe zu lassen und von uns aus keinerlei Angriffe zu starten. Weder Sie, Zanrelot, noch Matreus, Amon, Sandy und auch die Zanreloten haben nichts zu befürchten. Wenn aber ihr Unterweltler Lübeck oder gar den Rest der Welt angreift, werden wir sie verteidigen. Das Buch und die Löser behalten wir ausschließlich zu diesem Zweck. Wenn wir uns auf diesen Vertragsinhalt einigen können, unterschreibe ich sofort.“ Leo schaut Otti von der Seite an. „Oder hast du noch etwas hinzuzufügen, was ich vielleicht vergessen habe?“

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60 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 12:10 am

Otti weiß, dass magische Verträge mit Blut unterzeichnet werden, deshalb überrascht ihn Zanrelots Erklärung auch nicht sonderlich.

Was er dann zu hören bekommt, verschlägt ihm allerdings die Sprache. Die Wächter sollen sich verpflichten, ihr Amt, die Löser und das magische Buch abzugeben, keine Nachfolger auszubilden und die Unterwelt für immer in Ruhe zu lassen. Otti ist fassungslos. Doch wer zuerst wieder etwas sagen kann, ist Leo. Sie findet in diesem Moment genau die richtigen Worte. Wenn die Unterweltler die Oberwelt in Ruhe lassen, ist das alles kein Problem.

Otti nickt zustimmend und sagt schließlich: "Das ist ein sehr guter Vorschlag. Wenn Sie das, was Leo gesagt hat, noch in den Vertrag aufnehmen, unterschreiben wir. Also, was sagen Sie?"

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61 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 12:46 am

Als Amon den Auftrag erhält, im Wächterhaus Essen zu besorgen, sagt er eifrig: "Sofort, Meister!" und macht sich unverzüglich auf den Weg. Er ist stolz, dass Zanrelot ihn allein losschickt. Zwar ist er eigentlich lieber mit Matreus zusammen, aber es beweist, dass der Meister Vertrauen in ihn setzt. Das will er auf keinen Fall enttäuschen!

Amon taucht nicht direkt in der Küche auf, sondern außerhalb des Wächterhauses, denn er will erst sehen, ob die Luft rein ist. Er hat Glück: Kein Mensch zu sehen und das Küchenfenster ist nur angelehnt. Er stößt es auf und klettert hinein. Zielstrebig geht er zum Kühlschrank. Dort findet sich einiges. Amon schnappt sich eine große Plastiktüte und wirft querbeet alles mögliche hinein: Brot, Wurst, Käse, Joghurt, 2 Tomaten, 3 Äpfel, ein Glas Würstchen. Würstchen? Lecker, die hat er immer gern gegessen! Aber Dämonen essen nicht. Was wohl passiert, wenn doch? Ob man davon Bauchweh kriegt oder Ausschlag oder sowas? Amon schraubt das Glas auf und fischt ein Würstchen heraus. Er schiebt einen Zipfel davon in seinen Mund, beißt ab, beginnt zu kauen - und spuckt den Bissen in hohem Bogen aus. Igitt, schmeckt das widerlich! Okay, Dämonen essen nicht.

Amon schraubt das Glas wieder zu und versenkt es in der Tüte, bei den anderen Sachen. Als er noch einmal tiefer in den Kühlschrank schaut, ob er noch etwas Brauchbares findet, hört er plötzlich energische Schritte sich nähern. Zu Tode erschrocken, flitzt er unter den Küchentisch. Gerade noch rechtzeitig, bevor Julia die Küche betritt. "Hab ich nicht schon wieder die Kühlschranktür gehört?" schimpft sie, "ha, also doch! Und dann auch noch den Kühlschrank sperrangelweit offen gelassen, na toll! Kostet ja nur Strom und das Essen vergammelt!" Sie wirft einen Blick in den Kühlschrank und erstarrt: Er ist so gut wie leer! "Wer war das?" kreischt sie außer sich, "und sich dann noch feige aus dem Staub machen, das hab ich gern! Nachher ist es wieder keiner gewesen. Oder Leos unsichtbarer Kasimir, ha ha ha!" Wütend knallt sie die Kühlschranktür zu und stapft aus der Küche.

Amon unter dem Tisch atmet erleichtert auf. Diese Frau ist ja eine Furie! Vielleicht hätte er andere Kinder früher doch nicht darum beneiden sollen, dass sie Mütter hatten...
Es ist viel besser, einen Vater und einen Bruder zu haben!

Er schnappt sich die volle Plastiktüte und dreht sich schnell in die Unterwelt, bevor diese Hexe wiederkommt. Er stellt sich mit seiner Tüte neben Sandy mit ihrem Krug und sagt strahlend: "Bittesehr, Meister, Auftrag erfüllt!"

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62 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 1:12 am


Zanrelot beobachtet gespannt die Reaktion der beiden Wächter auf den Vertragsentwurf. Gegen seine fairen Bedingungen können sie ja kaum etwas haben, und dann wird der Weg endlich frei für Ruhe und Frieden und auf längere Sicht für eine neue Weltordnung.

Doch als er dann Leos Antwort hören muss und noch Ottis Zustimmung dazu, verengen sich Zanrelots Augen zu schmalen Schlitzen. "Was soll denn das werden?" fragt er wütend, "ihr wollt mich doch nur betrügen! Eure schwammige Formulierung legt ihr doch nachher sowieso aus, wie es euch passt! Also, erstens: Ich greife Lübeck und die Welt nicht an! Ich will ihnen etwas Gutes bescheren, aber diese Eintagsfliegen von Menschen sind so unerfahren und unvernünftig, dass sie es nicht einsehen können. Ich bin ihnen deshalb nicht böse, aber man muss sie halt zu ihrem Glück zwingen. Ihnen fehlt zwangsläufig der Überblick über das große Ganze, weil sie alle abtreten müssen, lange bevor sie es begreifen konnten. Aber zweitens: Ihr legt am Ende jede vernünftige Handlung unsererseits als 'Angriff' aus und nehmt das als Vorwand, uns doch anzugreifen! Es wäre also gar nichts gewonnen. Vergesst es! Ihr behaltet eure Löser und euer Buch? Na gut, und ich behalte Pinkas." Er guckt trotzig.

Dann wendet er sich Sandy und Amon zu, die inzwischen mit Essen und Trinken für Pinkas zurückgekehrt sind. Auf Sandys Frage antwortet er: "Bleib lieber vom Bannkreis weg, du hast noch keine Magie und würdest dir nur wehtun. Amon, auch du bist noch relativ neu und mit Bannkreisen ist nicht zu spaßen. Gebt mal lieber her, ihr zwei, ich mach das!" Er nimmt als erstes Amon die schwere Tüte ab und reicht sie Pinkas durch den Bannkreis. Dann ergreift er Krug und Becher von Sandy und will sie ebenfalls überreichen. Dabei verschüttet er einige Tropfen auf seine Hand. Der Bannkreis hat ihm nicht wehgetan, das Wasser schon ein bisschen. Er zieht scharf die Luft ein, ist sonst aber tapfer, so vor Publikum. Sobald Pinkas alles bekommen hat, tritt Zanrelot vom Bannkreis zurück und wischt sich die Hand an seinem Mantel trocken.

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63 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 1:30 am

Pinkas steht, gefangen in seinem Bannkreis, in der Zentrale und beobachtet die Geschehnisse. Er kann kaum glauben, was er hört. Leo und Pinkas wollen mit Zanrelot verhandeln, um ihn freizubekommen. Aber Zanrelots Forderungen sind einfach nicht akzeptabel. Pinkas ist erleichtert, dass die beiden anderen darauf nicht eingehen. Er schüttelt nur ungläubig den Kopf, als Zanrelot erklärt, warum er Leos Vertragszusatz ablehnt.

Da sagt Zanrelot etwas über Essen und Trinken und den Bannkreis. Pinkas blickt auf und sieht, dass er näher kommt. Aber nicht nur das, Zanrelot durchdringt sogar den Bannkreis. Pinkas hält sich schützend die Hand vors Gesicht, aus Angst, es würde etwas Schlimmes passieren. Doch Zanrelot reicht ihm eine Plastiktüte, einen Krug und einen Becher. Pinkas starrt die Sachen eine Weile an, bevor er die Tüte schließlich öffnet. Darin findet er Brot, Wurst, Käse, Joghurt, 2 Tomaten, 3 Äpfel, ein Glas Würstchen. Dies ist jedoch schon geöffnet, aber das stört Pinkas überhaupt nicht. Total ungläubig blickt die Lebensmittel an, greift danach und ist überrascht, dass es sich um keine Fiktion handelt. Er macht sich zuerst über einen Apfel her, bevor er sich ein Wüstchen aus dem Glas angelt. Nach und nach verschlingt er beihnahe alles, was er in die Finger bekommt. Aus dem großen Krug schenkt er immer wieder Wasser in den Becher und trinkt. Pinkas ist wie im Rausch.

Der Hunger, der Durst und seine Gier überwältigen ihn so sehr, dass er rundherum alles vergisst. Keinen Gedanken verschwendet er mehr an die Vertragsverhandlungen.

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64 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 1:40 am

Matreus sitz immernoch doof auf der Kante rum und hört zu.Als er das mit dem Vertrag von Zanrelot hört sagt er:,,Meister ich finde diesen Vertrag gut.Der könnte nicht besser sein."Als er aber den Vorschlag von Leo hört denkt er:,,Die ist doch voll beklopt.Als ob wir das annehmen."

als Matreus sieht das Zanrelot Wasser auf die Hand getropft ist springt er auf und sagt:,,Meister geht es euch gut?"Danach denkt er:,,Oh mein gott.Was hab ich denn jetzt für ein Scheiß gemacht."Matreus guckt auf den Boden und fragt:,,Meister,könnte ich irgentwas machen,für euch?"

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65 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 10:31 pm



Als Zanrelot das Wasser von seiner Hand abwischt, springt Matreus besorgt hinzu und fragt, ob es ihm gut geht - und guckt gleich danach entschuldigend. Was auch angebracht ist, denn auch wenn Matreus natürlich gefälligst besorgt um seinen Meister zu sein hat, will Zanrelot ja auf keinen Fall vor den Wächtern schwach wirken. "Mir geht es bestens", knurrt er leise und bedenkt Matreus mit einem seiner unnachahmlichen Rühr-mich-nicht-an-Blicke von der Seite. Sein empört-genervt-snobistischer Blick wandert langsam an Matreus von unten nach oben.

Dann antwortet er laut auf die Frage, ob Matreus etwas für ihn tun könne: "Du kannst das Verlies etwas wohnlicher einrichten, mit Bett und allem. Es sieht ganz so aus, als würde unser Gast länger bleiben."

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66 Re: RS der 4 gegen Z-Community am So Jan 25, 2009 10:46 pm

Matreus guck Zanrelot an und sagt:,,aber mit dem größten Vergnügen,Meister."Schon verschwindet er und geht zum Verlies.Er geht rein und überlegt:,,Hmmm eine Matratze,Decke und Kissen haben wir noch von Ottis Besuch...Was könnte man denn noch machen."Matreus ist nicht gewöhnt das Verlies Wohnlicher zu machen.Er schläft ja nicht.Dann kriegt er eine Idee.:,,Wie wohl die Gäste auf Schlangen und Spinnen reagieren?",denkt er.Matreus geht raus und holt eine große Phyton und 2 Vogelspinnen.Er legt sie ins Verlies.Dann holt er noch ein Tol...Tolernatschitschi und legt es rein und geht wieer zum Meister.Als er da ist sagt er:,,Meister ich habe den Auftrag ausgeführt.2Dabei denkt er:,,Oh man mir fällt einfach nichts mehr ein."

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67 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 12:45 am

Leo zieht kurz den Kopf ein, als Zanrelot ausgesprochen wütend auf die gewünschte Vertragsänderung reagiert. Er unterstellt ihnen, dass sie ihn nur betrügen wollen und sie würden hinterher alles so auslegen, wie es ihnen gefällt, und Leo stemmt entrüstet die Hände in die Seiten. Aber Zanrelot holt noch weiter aus. Als er endlich fertig ist, kann Leo sich nicht zurückhalten und sagt energisch: „Wir sind keine Betrüger! Wenn wir sagen, wir würden die Unterwelt nicht angreifen, dann tun wir es auch nicht! Aber was soll der Blödsinn von wegen dass Sie Lübeck und den Menschen etwas Gutes bescheren und sie notfalls zu ihrem Glück zwingen wollen? Was hat es mit Glück zu tun, in einer grauen Welt zu leben und keine Gefühle mehr zu haben? Das ist ein Angriff gegen die Menschheit und nichts anderes.“

Die Verhandlungen mit Zanrelot scheinen schneller zu Ende zu sein, als sie begonnen haben. Leo schaut Otti verzweifelt an, als Zanrelot sagt, sie sollen ihre Löser und das Buch behalten und er dafür Pinkas. Zwar bekommt er Wasser und Nahrung, und das Verlies soll sogar wohnlicher eingerichtet werden, mit Bett und allem Möglichen, aber das ist doch kein Leben, für immer allein in diesem Loch. Oder doch nicht allein, denn Matreus holt eine Schlange und zwei Spinnen und bringt sie ins Verlies. „Oh Gott, Otti, was machen wir denn nur? Wir können ihn doch nicht hier lassen, im Verlies mit Schlange und Spinnen. Aber die Bedingungen können wir doch auch nicht erfüllen“, jammert sie.

Leo wendet sich wieder Zanrelot zu, sie hat Tränen der Wut in den Augen. „Warum glauben Sie, Menschen etwas angeblich Gutes tun zu müssen, obwohl sie es nicht wollen? Warum lassen Sie uns nicht alle in Ruhe? Dann können wir Sie auch in Ruhe lassen.“

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68 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 1:02 am

Otti geht einen Schritt zurück, als Zanrelot wütend wird. Leo reagiert nicht so ängstlich. Sie sagt ihm wieder ihre Meinung. Leo möchte Zanrelot klar machen, dass die Wächter keine Betrüger sind und dass das, was er mit Lübeck vor hat, nicht dem Wohl der Menscheheit dient. Otti nicht bekräftigend. Er kann eigentlich nichts hinzufügen.

Da wird er von Leo angesprochen, denn sie sieht, wie Matreus mit einer Schlange und zwei Spinnen in Richtung Verlies unterwegs ist. "Nein Leo, wir lassen Pinkas nicht hier. Auf keinen Fall", sagt Otti so ruhig es ihm möglich ist.

Als Leo anschließend Zanrelot regelrecht anfährt, er solle sie in Ruhe lassen, dann ließen sie ihn auch in Ruhe, legt Otti seine Hand auf Leos Schulter und flüstert: "Ganz ruhig, Leo. Beruhige dich."

Danach sieht er Zanrelot an, schüttelt den Kopf und sagt: "Ich weiß nicht, was Sie in ihrem langen Leben schon alles erlebt und durchgemacht haben. Irgendeinen Grund müssen Sie ja haben, den Menschen so etwas Schreckliches antun zu wollen. Aber Sie müssen verstehen, dass wir Wächter sind. Wir müssen Lübeck beschützen. Wir können das so nicht unterschreiben. Wir können dann ja noch dazu schreiben, dass wir uns verpflichten, keinen Fuß mehr in die Unterwelt zu setzen, solange Sie die Oberwelt in Ruhe lassen. Mehr könnnen wir beim besten Willen nicht tun. Was halten Sie davon?"

Otti achtet, während er Zanrelot in die Augen sieht, sehr darauf, dass sein Blick stark und überzeugend wirkt, aber so recht will ihm das nicht gelingen.

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69 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 1:33 am



Zanrelot lacht leise, als Leo ihn fragt, was es für ein Glück sein solle, in einer grauen Welt ohne Gefühle leben zu müssen. Er schaut sie spöttisch und leicht mitleidig an und antwortet: "Gefühle,... Leidenschaften,... kleines Mädchen, sind das wahre Übel dieser Welt. Nicht ich! Und das sagen nicht irgendwelche Dämonen oder üble Menschen, sondern weise Lehrer unter euch Menschen: Buddha und seine Anhänger. Ich habe immer darauf geachtet, mich fortzubilden, ich kenne auch seine Lehren. Kleine Leonie, du bist noch sehr, sehr jung, doch irgendwann musst auch du begreifen, dass 'Leidenschaft' von 'Leiden' kommt. Und dann? Werden sie dich in die Verzweiflung treiben, wie so viele? Oder zu bösen Taten? Und wenn, dann wirst du, wie sie alle, behaupten, das wären 'Dämonen' gewesen! Wenn du viel Glück hast, Kind, wirst du dann Weisheitslehren wie die von Buddha finden, die dich lehren, alle Wünsche und Gefühle abzulegen und glücklich und vollendet zu sein. Aber wahrscheinlich geht es dir wie den meisten, und dein jämmerlich kurzes Leben ist vorbei, bevor du irgendetwas begreifen konntest. Nur... wenn dieser Buddha euch so etwas sagt, ist er ein Heiliger, ein Weiser, ein 'Erleuchteter'. Sage ich es, war es nur der böse 'Herrscher der Finsternis'. Die Welt ist nicht gerecht."

Er lacht, doch es klingt bitter und etwas höhnisch. Dann hört er sich an, was Otti zu sagen hat. "Nein. Tut mir leid", erwidert er achselzuckend, "ich kann die Oberwelt nicht in Ruhe lassen. Egal, ob ihr meine Pläne für die Welt begreifen könnt oder nicht, aber eins bleibt nun mal, wie es ist: Ich kann ohne 100% Macht nicht nach oben, und dafü ist einiges nötig, was euch nicht gefällt. Glaubt ihr, ich kann darauf Rücksicht nehmen? Ihr bedauert euren armen, armen Pinkas, weil er schon fast einen halben Tag hier unten gefangen ist? Nun, wie würden euch wohl knapp fünfhundert Jahre schmecken? Ich glaube kaum, dass ihr dann noch sehr viel an andere denken würdet."

Er hält Ottis Blick stand und schmunzelt kaum merklich. Wenn der Junge ein Blickduell will, soll er es kriegen, aber vom Feinsten! Zanrelot setzt seinen stechendsten, dämonischsten Blick auf, der jeden bis ins Tiefste seiner Seele zu durchbohren scheint. Wer wohl länger durchhält?

"Matreus", sagt Zanrelot, ohne den Blick von Otti zu wenden, "wenn du schon mit unseren Haustieren spielst, überreiche Leonie eine unserer kuschelig-pelzigen Vogelspinnen als Gastgeschenk. Wir wollen über all den Verhandlungen nicht vergessen, was die Höflichkeit gebietet."

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70 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 8:29 am

Matreus guckt Zanrelot an und sagt:,,Aber mit dem größten Vergnügen."Matreus geht aus der Zentrale.Ein paar Minuten später kommt er mit einer süßen kleinen Vogelspinne wieder.Matreus setzt die Spinne auf Leos Kopf und geht wieder zum Meister und fragt:,,Darf unser neuer Gast in seine Wohnung einziehen,Meister?"

Matreus guckt auf den Boden und dann die Kinder an.Als er die Kinder anschaut grinst er.Besonders bei Pinkas aber der bekommt ja nichts mit da er immer noch am fressen ist.Matreus will die Kinder so schnell wie möglisch weghaben.Er sagt dann zu Otti und Leo:,,Haaa das ich nicht lache!Ihr und keine Betrüger?Ihr lügt doch.Ihr seid Betrüger ansonsten würdet ihr uns nicht bekämfen.Also einmal Betrüger immer Betrüger."Matrezs guckt Zanrelot fragend anund sagt:,,Kommt Meister.Otti kann nicht mehr lange."

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71 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 8:53 am

Als Zanrelot seine Worte über Buddha spricht, muss Otti unweigerlich lachen. "Buddha? Wie kommen Sie jetzt auf Buddha? Das kann man doch beim besten Willen nicht vergleichen. Oder gibts irgendwo ne Stadt oder irgendwas, das Buddha vernichten will? Nein, stellen Sie sich nicht auf die gleiche Stufe wie Buddha! Sie meinen doch nicht ernsthaft, dass der gut finden würde, was Sie vorhaben!"

Otti hält bis jetzt den Blickkontakt mit Zanrelot ganz gut aus. Das Buddha-Gerede hat ihn sogar insoweit wütend gemacht, dass seine Angst beinahe komplett gewichen ist.

Zanrelot beginnt wieder zu erklären, warum er die Bedinungen der Wächter nicht annehmen kann. Er möchte nach Oben, nach Lübeck und er braucht dazu 100% Macht. Auch wen das heißt, dass die Menschen leiden müssen. Otti schüttelt energisch den Kopf: "Aber die Menschen leiden unter dem, was Sie tun, um die 100% zu erlangen! Ist es das, was Sie wollen: Menschen leiden sehen? Keiner von denen hat Ihnen je etwas Böses getan, wirklich niemand. Sicher ist es bescheuert, hier unten schon so ewig rumsitzen zu müssen. Aber haben Sie vielleicht schon mal daran gedacht, sich für damals zu entschuldigen? Vielleicht überlegt es sich der Rat der alten Wächter dann nochmal und hebt den Fluch auf. Das wäre doch sicher eine Möglichkeit. Dann könnten Sie nach Oben zurückkehren und endlich ein normales Leben führen."

Otti blickt Zanrelot immer noch in die Augen, auch, als dieser seinen stechenden, durchdringenden Blick aufsetzt. Der Junge spürt richtig das Stechen in seiner Seele. Lange wird er das nicht mehr durchhalten. Aber er muss es wenigstens versuchen. Also versucht er weiterhin, sich nichts anmerken zu lassen und hält dem Blick Zanrelots sehr zögerlich stand.

Als sich nun auch noch Matreus in die Unterhaltung einmischt, fährt in Otti an: "Halt du dich da raus, ok? Das ist eine Sache zwischen Zanrelot und uns, da hast du gar nichts zu sagen!" Die Vogelspinne, die er Leo inzwischen auf den Kopf gesetzt hat, nimmt Otti behutsam herunter, ohne seinen Blick von Zanrelot abzuwenden. Nun hat der das Tier auf der Hand sitzen und weiß nicht so recht, wohin damit.

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72 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 9:13 am

Matreus schaut Otti an und meint:,,wie ich soll mich da raus halten.Hast du mir zu sagen was ich machen soll.NEIN!Der einzige der mir was sagen kann ist mein Meister.Aber Zanrelot hat einen Grund die Menschen leiden zu sehen.Erhat ertragenmüssen dass...."Weiter bingt es Matreus nicht da er nicht sicher ist ob er es weiter sagen darf.Er fragt Zanrelot:,,Meister darf ich es sagen?"

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73 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Jan 26, 2009 1:20 pm



Zanrelot entgeht nicht, dass Matreus ungeduldig wird, die Kinder loszuwerden. Doch noch will er seinem Drängen nicht nachgeben. Vielleicht kommen seine Verhandlungspartner doch noch halbwegs zur Vernunft und man irgendetwas Brauchbares erreichen. Man hat ja nicht alle Tage die Gelegenheit. Auch seine Geisel Pinkas soll daher noch nicht ins Verlies verschwinden, sondern Otti und Pinkas vor Augen bleiben. "Gedulde doch noch, Matreus", sagt er ruhig, ohne den Blickkontakt zu Otti abzubrechen, "vorerst bleibt jeder, wo er ist."

Den Vergleich mit Buddha will Otti nicht gelten lassen, das war ja klar. "Buddha will nichts vernichten", beharrt er, "ich will auch nichts vernichten. Nur Neues aufbauen und Ordnung und Ruhe in das Ganze bringen. Unter anderem eben, indem ich die Menschen von ihren Gefühlen und Leidenschaften befreie, zu einem wunschlos glücklichen inneren 'Nirwana'."

Auf Ottis nächste Frage antwortet Zanrelot: "Nein, das ist nicht das, was ich will: Menschen leiden zu sehen. Das, was ich will, sind die 100%, um nach oben zu können. Aber wenn ich es dafür in Kauf nehmen muss, dass irgendwer leidet, dann muss ich es wohl. Irgendwann ist man sich dann doch selbst der Nächste. Das wärt ihr auch, wenn ihr eine unsterbliche Ewigkeit vor euch hättet und es davon abhinge, wo und wie ihr sie verbringen werdet."

Bisher ist Zanrelot sehr ruhig geblieben, doch Ottis Vorschlag, beim Rat der Alten Wächter um Entschuldigung zu bitten, erfüllt ihn mit grenzenloser Empörung und lässt ein giftgrünes Feuer des Zorns in seinen Augen auflodern, welches das Blickduell für Otti nicht gerade angenehmer macht. Sein Blick brennt sich nun förmlich in die Augen seines Gegenübers. "Mich entschuldigen?" Er spuckt die Worte förmlich aus. "Wofür denn? Für den - noch dazu fehlgeschlagenen - Anschlag auf einen unendlichen grausamen Mann, den Peiniger und Mörder meines Vaters? Nein, niemals! Das bin ich meinem Vater schuldig." Seine linke Hand krallt sich unwillkürlich um das Amulett an seiner Halskette. "Und wenn ihr, wie ihr immer behauptet, einen Sinn für Gerechtigkeit habt, dann könnt ihr das auch nicht verlangen."

Als Matreus sich für ihn einsetzt, erlaubt es Zanrelot mit etwas müder Stimme: "Ja, sag es nur."

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74 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Feb 02, 2009 10:35 pm

Matreus

Matreus schaut ihn an und sagt:,,Mein Meister musste eine harte Zeit als Kind durchmachen.Er wurde oft geschlagen und schlecht behandelt.Die Bürger haben seinen Vater umgebracht und haben sich dann noch über ihn lustig gemacht.Er kann nichts dafür doch er sehnt sich nach Rache.Rache an den Lübeckern Bürger.Und wenn ihr ihn daran hindert dann wird er nie Ruhe geben.Haltet ihn nicht mehr auf.Irgentwann haben wir eh gesiegt."Matreus atmet tief durch und guckt wieder auf den Boden.Dann sagt er leise:,,Meister habe ich es so richtig gemacht?"

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75 Re: RS der 4 gegen Z-Community am Mo Feb 02, 2009 10:38 pm

Otti

Für Matreus Worte hat Otti nur ein energisches, herablassendes "tss" übrig.

Er schüttelt schon wieder energisch den Kopf. "Sie wollen nichts vernichten? Ach ja!? Wie nennen Sie das dann, wenn Menschen sterben und Häuser einstürzen? Ist das etwa keine Vernichtung? Und überhaupt, wem es nichts ausmacht, Menschen leiden zu sehen, nur weil er 100% erreichen will, der handelt schon sehr egoistisch!"

Dass sein Vorschlag, sich beim Rat der alten Wächter zu entschuldigen, keine gute Idee war, merkt Otti an der Reaktion Zanrelots. Seine Augen beginnen giftgrün zu leuchten. Zanrelot ist äußerst wütend. Otti versucht, dem durchbohrenden, brennenden Blick stand zu halten, doch er muss nun immer wieder blinzeln. Er hat sehr große Furcht davor, dass jeden Moment ein Feuerstrahl aus den Augen schießt und bewegt sich sogar einen kleinen Schritt zurück. Ottis Herz rast, jeder Muskel in seinem Körper ist angespannt und er zittert innerlich schrecklich.

Matreus erklärt die Kindheit Zanrelots und denkt so, einen Grund für dessen Verhalten liefern zu können. Otti kann darauf nicht so recht reagieren. Er muss sich zu stark auf Zanrelots Blick konzentrieren, um nur nicht den Kürzeren zu ziehen. Mit seiner Schulter stößt der deshalb ganz leicht Leo an, damit sie etwas dazu sagt.

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